Antonio Sartorio
Giulio Cesare in Egitto
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Premiere: 25. August 2004
Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi
Regie: Christoph von Bernuth
Ausstattung/Co-Regie: Norbert Mladek
Sänger: D. Visse, A. Penda, M.-C. Kiehr, A. Brahim-Djelloul, A. Cloete, S. Cole, C. Brua, L. Alonso, F. Sacchi
Barockorchester La Cetra Basel
© Rubert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rubert Larl/Innsbrucker Festwochen
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© Rubert Larl/Innsbrucker Festwochen
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Concerto/ Das Magazin für Alte Musik
(...) Ergebnis einer bewundernswert lebensechten Personenführung, die mit minimalen Pfiffigkeiten weder Hehres in Pathos noch Komisches in Klamauk ausufern ließ: eine mustergültige Visitenkarte dafür, wie mit Bescheidung und Esprit anstelle von Aufwand und Provokation der frühen Oper auch heute Sinn, Wert und Ergötzung abgewonnen werden können. Die Begeisterung des Festspielpublikums jedenfalls war einhellig. (B. Drobig)

Crescendo/ Das Klassik- Magazin
(...) In der Innsbrucker Inszenierung gelingt es Christoph von Bernuth (Regie) und Norbert Mladek (Regie/ Bühne/ Kostüme) mit geringen finanziellen Mitteln ein ägyptisches Ambiente zu schaffen. Wenn sich nur ein Mutiger fände, der diese tolle Oper auf Deutschlandtournee schickt – sie hätte viel mehr als drei Aufführungen verdient! (K. Hippel)

Die Presse
Die Innsbrucker Festwochen landeten auch mit der zweiten Opernproduktion dieses Sommers einen durchschlagenden Erfolg. (...) Große, verschiebbare Dreiecke füllen den Hintergrund, schaffen, mit der ingeniösen Lichtregie, die adäquate Atmosphäre von Liebe, Kampf und Tod. Fazit: Barockoper muß nicht langweilig sein. (G. Kramer)

Klassik.com
Karge Bühne, klare Formen
Eine Bühnenausstattung im klassischen Sinne gab es in der Innsbrucker Inszenierung nicht. Als Hintergrund dienten archaisch anmutende geometrische Formen aus projiziertem Licht, Requisiten waren Mangelware. Dieser gelungene Coup (...) führte unter anderem dazu, dass die schönen, an historische Vorbilder angelehnten Kostüme ins Rampenlicht traten. Vollstes Lob gebührt dem Regisseur Christoph von Bernruth, der die Oper vor historisierenden Ausstattungsexzessen ebenso bewahrte wie vor zeitgeistigem Regietheaterschwachsinn.

Leserbrief
Wir waren schon vom Eliogabalo hin und weg, aber der Giulio Cesare hat alle Erwartungen übertroffen. So ein schlüssiges, durchdachtes hinterfragtes und dabei unterhaltsames Musiktheater gibt es allzu selten. (H.Klausener)