Georg Philipp Telemann
Pimpinone
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Premiere: 21. August 2011
Musikalische Leitung: Pierre Pitzl
Regie und Konzept: Christoph von Bernuth
Sänger: Marie-Sophie Pollak, Renato Girolami
Private Musicke
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
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© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
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© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
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© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
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Die Deutsche Bühne/Deutschlandfunk/Tiroler Tageszeitung
Witzig, bissig und voller Schmiss
(...) Der Telemann aber sprüht nur so vor mal oberflächlichem, mal tiefgründigerem Humor. Mit wenigen Requisiten entsteht das witzige Drama des ungleichen Paars vor Augen und Ohren, besonders in Erinnerung bleibt der finale Fechtkampf, bei dem ein roter Staubwedel dem Mädel als Florett dient, während ihr unlängst angeheiratetes Gegenüber mit dem Krückstock hantiert. Pimpinina – Entschuldigung – Vespetta wird von einer entzückenden jungen Sängerin verkörpert: Marie-Sophie Pollack ist wirklich eine, nein, die Entdeckung der Saison! Wie sie anmutig mit Pimpinone und dem Publikum anbandelt (und dabei auch mal fremd küsst, leider nicht den Rezensenten), ist eine Klasse für sich, ihre wundervollen Koloraturen, ihr vokaler Witz, ihr überaus angenehmes Timbre, eine andere. Den idealen Kontrapunkt setzt Renato Girolami, wie er sich zeternd und zaudernd durch die Partie des Alten wütet, verdient ebenfalls das Prädikat ‚Spitze’. Das Publikum war aus dem Häuschen und wollte sich unbedingt eine Zugabe herbei trampeln (leider ohne Erfolg).
(J.F. Fuchs) [Die Deutsche Bühne]

OMM- Online Musik Magazin
So gelingt von Bernuth mit diesem spielfreudigen Duo und dem hervorragend aufgelegten Musiker-Ensemble ein sehr vergnüglicher Abend im Spanischen Saal, der konstatieren lässt, dass die Geburtsstunde der komischen Oper eigentlich wirklich acht Jahre vor Pergolesi in Hamburg am Gänsemarkttheater gewesen ist. (T. Molke) [OMM - Online Musik Magazin]