Joseph Haydn
Arianna a Naxos/
L’isola disabitata
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Premiere: 12. August 2009
Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi
Regie: Christoph von Bernuth
Bühne und Kostüme: Oliver Helf
Sänger: Raffaella Milanesi, Stella Doufexis,
Jeffrey Francis, Furio Zanasi
Academia Montis Regalis
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen

© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen


© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen


© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
© Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
Die Presse
Innsbrucker Festwochen: Musik für die einsame Insel
Haydns "L'isola disabitata" als Kammerspiel der Gefühle.
Harnoncourt bezeichnete diese Semiseria jüngst als uninszenierbar, weil es keine eigentliche Handlung gäbe: Christoph von Bernuth (Regie) und Oliver Helf (Ausstattung) haben die Herausforderung angenommen: Als Prolog zum selben Thema stellen sie dem einfühlsamen, abwechslungsreichen und doch homogenen Abend Haydns Kantate „Arianna a Naxos“ voran. [Die Presse]

Süddeutsche Zeitung
Die Insel als Laboratorium der Gefühle
(...) Wenn man die Insel nicht als exotisches Zauberreich, sondern zeitgemäß als Metapher für Isolation und psychischen Ausnahmezustand deutet, genügt im wesentlichen ein leerer Raum. Oliver Helfs Bühnenbild im Tiroler Landestheater zeigte denn auch nur eine hermetische Rückwand in changierenden Schlammtönen und eine grabmalartig emporragende Steintafel.

KlassikInfo.de
Männer sind Monster
Der junge deut­sche Opernproduktionsleiter der Festwochen Christoph von Bernuth hat als Regisseur die kurze Oper mit einem prominenten Vorspann versehen, mit Haydns später und meister­licher Kantate "Arianna a Naxos" (in der eine Frau wirklich von ihrem Geliebten, The­seus, verlassen wird). Oliver Helf hat dazu ein ein wunderschönes (und wunderschön einfaches, aber sehr empfindlich auf Lichteinfälle reagierendes) pastell­farben-meliertes Bühnenbild und einfalls­reiche Kostüme geschaffen. (...) Natürlich könnte man die Geschichte auch als Lehrstück über die alte Frage: Was ist angeboren, was anerzogen lesen. Daraus würde manch heutiger Regisseur eine anti-femini­stische Story machen. Das wollte Christoph von Bernuth gerade nicht. Er sieht die "Verlassene Insel" als gehobenes Unterhaltungstheater, das davor warnen will, die Welt falsch zu interpretieren und sich neuen Erfahrungen zu verweigern. (D. Weber) [KlassikInfo.de]

Capriccio Forum für Klassische Musik
Der Anfang war genial: Oben im Thread schrieb ich über die dreiteilige Ouvertüre mit menuettartigem Mittelteil. Während der Ouvertüre zeigten Silvia und ihr Reh eine herrliche Pantomime, und als der Menuettrhythmus kam, versuchte Silvia tatsächlich, ihrem Reh einen höfischen Tanz beizubringen. Das war so gut, dass ich dachte: Ok, da haben sie zwei Profi-Schauspieler genommen. Mal sehen, wann die richtige Silvia kommt. Das war aber die Richtige! Wie kann eine Opernsängerin so gut spielen? Auch in athletischer Hinsicht. In einem Musical wird das nicht übertroffen. Und es zog sich durch die ganze Aufführung, unglaublich.

jamilton.ca
Director Christoph von Bernuth staging was clean, clear, and effective.

Opéra
(...) L’équipe Christophe von Bermuth (mise en scène) et Oliver Helf (décor et costumes) propose pour L’isola un dispositif scénique abstrait : une simple stèle sur un sol nu et un mur de fond métallisé qui reflète les belles lumières. (...) L’isola est représenté avec, en prologue, Ariane à Naxos (1789), un oratorio de Haydn pour soprano solo de structure comparable qui est très bien intégré à l’action. Le jeu d’acteur met en valeur la souffrance et le désespoir de l’épouse abandonnée (Stella Doufexis). Ce désespoir s’oppose radicalement au bonheur de vivre et à la fraîcheur naïve de Sylvia (Raffaella Milanesi), toujours suivie de son compagnon le cerf (Markus Merz). (...)
On sort des deux spectacles avec le sentiment qu’il est difficile de faire mieux. (E. Bouillon)