Domenico Scarlatti
La Dirindina
Innsbrucker Festwochen
Premiere: 11. August 2012
Gastspiel Turin 29. April 2013
Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi
Regie und Konzept: Christoph von Bernuth
Sänger: Marie-Sophie Pollak, David Hansen,
Stefano di Donato, Alessandro Baudino
Academia Montis Regalis
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen
© Martin Vandory/Innsbrucker Festwochen

Tiroler Tageszeitung
Von Alessandro De Marchi (Musikalische Leitung und Cembalo) für die Festwochen entdeckt, ist es eine „La Dirindina", der man auf Schloss Ambras scharenweise verfiel. Wie herrlich sich doch Anstößigkeit ausnehmen kann. Unter der Regie von Christoph von Bernuth, der weiß, wo der Witz anfängt und der Spaß aufhört, wurde Anstößigkeit zum frivol anregenden Vokalerlebnis. Eine wunderbare Entdeckung. (hau) [Tiroler Tageszeitung ]

OMM- Online Musik Magazin
Zum mittlerweile dritten Mal inszeniert der Operndirektor der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Christoph von Bernuth, im Spanischen Saal im Schloss Ambras ein Intermezzo, das zwar wegen eines fehlenden Bühnenbildes als halbszenische Aufführung ausgewiesen wird, einer vollwertigen szenischen Produktion jedoch eigentlich gleichzusetzen ist. Der Spanische Saal im Schloss Ambras erweist sich einmal mehr als hervorragende Kulisse für ein Intermezzo, das musikalisch und szenisch keine Wünsche offen lässt. (T. Molke) [OMM-Online Musik Magazin]

Der Neue Merker
Regisseur Christoph von Bernuth gelang eine mehr als halbszenische Aufführung, da er die Darsteller im ganzen Saal agieren lässt und auf diese Weise einen beinahe hautnahen Kontakt zum Publikum herstellt, was besonders Donato Di Stefano in der Rolle des alten Musiklehrers Don Carissimo zu herrlich komödiantischen Auftritten nützt. Sein köstliches Mienenspiel und sein warm strömender Bass entzückten das Publikum in jeder Szene. Als seine Schülerin Dirindina konnte die junge Sopranistin Marie-Sophie Pollak durch ihr augenzwinkerndes, unbekümmertes Spiel überzeugen. Man sah ihr an, wie sehr ihr diese Rolle Spaß bereitete. Das gleiche darf wohl auch beim Countertenor David Hansen als Kastrat Liscione gesagt werden, der die Koloraturen seiner Partie hingebungsvoll perlen ließ. (...) Das begeisterte Publikum bejubelte am Schluss alle Mitwirkenden und den Regisseur minutenlang mit Bravi-Rufen und „erzwang“ mit rhythmischem Applaus sogar eine Zugabe. (U. Pacolt)
[Der Neue Merker]

Anaclase
(...) Pour mettre en scène cet argument – autant rebattu que délectable, dont sans doute les ressources demeurent inépuisables –, Christoph von Bernuth recourt à un dispositif d’une saine simplicité qui intègre jusqu’au public dans la représentation d’une leçon de chant savoureusement inconvenante. Rien de plus qu’une étroite estrade, un fauteuil, un lutrin et une épinette flanquant un écritoire ; rien de tel qu’une austère cotte sur une Dirindona improbable, un uniforme « dix-huitièmiste » de conquérant antiquement casqué pour Liscione, un décolleté (bien sûr) irrésistible pour Dirindina, un costume démodé pour Don Carissimo (quel nom !) et, surtout, qu’une direction d’acteurs au cordeau pour théâtraliser le monde du chant, de son enseignement, de ses jeux de séduction et des carrières qu’il laisse miroiter, posant efficacement une intrigue sentimentalo-professionnelle qui dans l’assemblée provoque, plus sûrement que des phrases élégamment conduites, d’exquis hoquets. (...)
(B. Bolognesi) [Anaclase]