Hans Werner Henze
Pollicino
Koproduktion Hamburgische Staatsoper
und Kampnagel Hamburg
Reihe "Opera piccola"
Premiere: 17. Februar 2002
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Regie: Christoph von Bernuth
Bühne: Heinz Gellrich
Kostüme: Doris Kirchhof
Sänger: L. Lodi, D. Weber, T. Aspelmeier, S.O. Gerdes,
F. Stricker, A. Tsymbalyuk u.a.
© Jörg Landsberg
© Jörg Landsberg
© Jörg Landsberg
© Jörg Landsberg

Hamburger Morgenpost
Tops und Flops- Die Theatersaison 2001/2002
(...) Manch andere Neuverpflichtung der zurückliegenden Saison sorgte indes für positive Überraschungen: Christoph von Bernuth etwa, der mit Henzes “Pollicino” ein ebenso fantasievolles wie aktuelles Spiel um Not, Erwachsenwerden und Teamgeist inszenierte. (M. Stäbler)

DLF/ MDR Kultur
(...) Christoph von Bernuth, der Regisseur, hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Künstlerisch- wertvoll ist kein übertriebener Ausdruck. Wie er die Kinder- und auch die Erwachsenen- zu einem lebendigen, witzigen, temporeichen oder verinnerlichten, immer natürlichen Spiel mit und aus der Musik heraus angeleitet hat, das war eine reine Freude zu beobachten. „Pollicino“ an der Hamburgischen Staatsoper ist ein echter Glücksfall.

Opernglas
(...) Die Protagonisten, allen voran Luciano Lodi als Pollicino, erledigten ihre Aufgabe in bewundernswerter Art und Weise, hervorragend geführt von Regisseur Christoph von Bernuth. (G.H.)

taz Hamburg
Hans Werner Henzes Kinderoper „Pollicino“, die am Sonntag, mit tobendem Applaus bedacht, auf Kampnagel Premiere feierte (...) Pollicino und seinen Brüdern auf der Bühne zuzusehen, ist eine Freude. Ungezwungene Bewegungen stehen neben symbolträchtigen Faustschlägen, ohne das die Akteure jemals die Ernsthaftigkeit verlören. (C.T. Schön)

Harburger Anzeigen und Nachrichten
Regisseur Christoph von Bernuth verstand es meisterhaft, die Spiellaune der Kinder anzuheizen. (J.B. Hentschel)

Lüneburger Landeszeitung
Die Inszenierung zieht das Geschehen in die Gegenwart, wirft parodistische Elemente (…) und sozialkritische Untertöne ein. „Pollicino“ ist ein Glücksgriff. (J. Rückert)

Schülerzeitung „No Limits“
Die jugendlichen Akteure haben ihre Rollen für ihr Alter außerordentlich gut gespielt. Sie haben sich gekonnt auf der Bühne bewegt, deutlich gesprochen und auch schön gesungen... Ich war einfach beeindruckt vom Können der jungen Interpreten... Ich kann das Stück für Kinder und Erwachsene empfehlen. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Musik- oder Theaterstücke ansehen. Für mich war es der erste Besuch in einer Oper. (J. Klockow, 15 Jahre)

Kieler Nachrichten
Regisseur Christoph von Bernuth hat ein professionelles künstlerisches Niveau erreicht. Vor allem die fantasievollen Choreographien: wie sich die Buben gegen ihre (bösen) Eltern im Rhythmus der Musik „zusammenrotten“, wie sich die sprechenden Tiere elegant bewegen. (E. Richter)

Oper und Tanz
(...) Sicher ist auch dieses Einfühlungsvermögen in die kindliche Gedankenwelt Grund dafür gewesen, dass bei den 40 Kinder- Darstellern nur begeisterte Worte über den chronisch freundlichen von Bernuth zu hören sind. Zumal der Applaus, den die Youngsters in den acht Vorstellungen einheimsten, gewaltig war. Und auch Staatsopern- Intendant Louwrens Langevoort schwärmt: „Ich habe mit Christoph von Bernuth einfach großes Glück gehabt, weil er die Sprache der Kinder gesprochen hat.“ (C. Forsthoff) [Oper und Tanz]